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Volatilität bietet Anlagechancen

Von politischen Ereignissen ausgelöste Volatilität kann an den Finanzmärkten zu erheblichen Verwerfungen führen – aber auch Investitionsmöglichkeiten bieten. Mit einer langfristigen Anlagestrategie und Anlagefonds können diese Chancen genutzt werden.
Seit geraumer Zeit schon werden Anleger von geopolitischen Spannungen und den Wirren rund um den Handelskrieg auf Trab gehalten. Anleger mögen Unsicherheit grundsätzlich  nicht, aber für Investoren mit einer höheren längerfristigen Risikofähigkeit kann Volatilität gute Kaufgelegenheiten bieten. Um nachhaltig positive Renditen zu erzielen, braucht es eine bestimmte Strategie und eine klare Meinung über eine Anlageklasse oder über Unternehmen. Aktiv bewirtschaftete Anlagefonds erfüllen diese Kriterien, und dank ihrer Diversifikation können sie Kursschwankungen gut überstehen



Globale politische Lage sorgt für Unsicherheit an den Börsen - Investiert in Anlagefonds, lässt es sich vielleicht etwas ruhiger schlafen

Politische Unsicherheit ist einer der Hauptgründe für nervöse Marktbewegungen. Die globale politische Lage birgt momentan einiges an Zündstoff. US-Präsident Donald Trump beispielsweise verunsichert die Anleger mit Drohungen gegen den Iran und anhaltenden Diskussionen um neue Zölle. Der Brexit sorgt weiterhin für Unsicherheit, die zähen Verhandlungen drücken auf die Marktstimmung. Neben dem Lira Crash und Zinsängsten in der Türkei gibt es noch zahlreiche weitere politische Unsicherheitsfaktoren.
Wer in Anlagefonds investiert, lässt sein Geld durch Anlageprofis diversifiziert verwalten. Der Fondsmanager überwacht das Geschehen an den Weltmärkten und trifft im Interesse der Anleger laufend eine fachmännische und breit abgestützte Entscheidung, indem er je nach Marktverhältnissen die einzelnen Anlagen für das Fonds-Portfolio aussucht und gewichtet.




Sparen allein rechnet sich heute nicht mehr

Zehn Jahre Niedrigzinsumfeld konnten die Bastion der europäischen Sparer nicht erschüttern. Sparen allein rechnet sich allerdings heute nicht mehr, um positive Erträge zu erzielen. Obwohl die Zinsen auf absehbare Zeit niedrig bleiben, trauen sich viele aus Angst und Unkenntnis nicht an Anlagefonds heran. Welchen Ausweg gibt es aus diesem Dilemma? Ein besseres Verständnis für die Vorteile des Anlegens ist ein erster wichtiger Schritt. Nur wer anlegt, kann mehr aus seinem Geld machen. Dabei ist ein diversifiziertes Portfolio von grosser Wichtigkeit. Die breite Streuung von Mischfonds hilft, das Risiko und die Schwankungen zu minimieren.

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Quelle: J.P. Morgan Asset Management 



Alternative Anlagen steigen 2018 in der Anlegergunst deutlich

Investoren erhöhen ihre Positionen in Alternativen Anlagen signifikant. Im ersten Halbjahr 2018 legten vor allem Private Equity, Hedge-Fonds, Venture Capital und Infrastrukturfonds zu. Der Ausblick auf die zweite Jahreshälfte bleibt sehr positiv, da viele Institutionelle Investoren ihre Zielallokation in Alternativen Anlagen noch nicht erreicht haben.

Eine aktuelle Studie der Credit Suisse zeigt den starken Umschwung von Alternativen Anlagen in der Gunst der Anleger. Sie liegen Mitte 2018 sogar an der Spitze der Investorennachfrage. Die sehr positive Haltung der Investoren gegenüber Hedge-Fonds hat mehrere Gründe: Starke Renditen über die letzten 12 Monate, positives Marktumfeld, attraktivere Gebührenstrukturen und mehr massgeschneiderte Investitionsmöglichkeiten. Da seit Jahresbeginn die Rahmenbedingungen für aktives Investmentmanagement – höhere Schwankungen an den Märkten und geringere Korrelationen der verschiedenen Anlageklassen – besser geworden sind, hat dies Opportunitäten für Manager von Alternativen Anlagen geschaffen. Dem gegenüber hat die Nachfrage nach passiven traditionellen Investmentfonds laut derselben Studie deutlich abgenommen.

93% der befragten Investoren sagen, dass sie ihre Anteile in Alternativen Anlagen halten oder ausbauen wollen. Die Nachfrage wird dabei vor allem von Institutionellen Investoren in Asien getrieben. Pensionskassen, Stiftungen, Vermögensverwalter und Dachhedgefonds sind dabei die wichtigsten Investorengruppen. Gerade für solche Grossinvestoren ist neben der Rendite die Gebührenstruktur massgebend. Dabei werden heute vermehrt die totalen Fondskosten betrachtet und nicht nur Verwaltungsgebühren oder renditeabhängige Gebühren.

Quelle: Credit Suisse Mid-Year Survey of Hedge Fund Investor Sentiment, August 2018



China – ein schlafender Riese im globalen Obligationenmarkt

Der Obligationenmarkt der zweitgrössten Volkswirtschaft hat sich fast unbemerkt zum drittgrössten der Welt entwickelt. Ausländische Investoren sind in diesem Markt noch sehr stark untervertreten. Dies wird sich ändern und die Nachfrage vervielfachen. Anlagefonds sind der beste Weg um an diesem Wachstumsmarkt zu partizipieren.

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In den kommenden Jahren werden die grossen Indexanbieter chinesische Obligationen in ihre globalen Obligationenindizes aufnehmen. Bloomberg hat diesen Schritt bereits für 2019 angekündigt. Dies wird dazu führen, dass vermehrt ausländische institutionelle Anleger in diese Anlageklasse investieren und Nachfrage und Akzeptanz rasch zunehmen werden. Privatanleger finden einen einfachen und raschen Zugang zu diesem Markt über Anlagefonds. Anlagefonds verfügen über die nötige lokale Expertise und stellen eine ausreichende Diversifikation sicher.

Diversifikation - ein fundamentaler Vorteil von Anlagefonds

Der Dieselskandal in Deutschland zeigt es wieder einmal deutlich. Innert Tagen können Investoren mit vermeintlich erstklassigen Aktien Geld verlieren. Nicht voraussehbare Ereignisse und Informationen können zu starken Korrekturen führen. Der beste Schutz gegen solche Verluste ist die Diversifikation wie sie bei Anlagefonds eingesetzt wird.

Das Halten einer grossen Anzahl von Anlagen und damit die Verteilung der Einzelrisiken sind ein zentrales Wesensmerkmal von Anlagefonds sowie gesetzlich vorgeschrieben. Anleger beteiligen sich mit ihren Fondsanteilen an einem "Korb", gefüllt mit einer Vielzahl verschiedener Aktien. Dadurch lassen sich unternehmensspezifische Risiken weg-diversifizieren. Um dieselbe Streuung mit Direktanlagen in Aktien oder Obligationen zu erzielen, müssten Privatanleger eine ungleich höhere Anlagesumme einsetzen und die entsprechenden Anlagen laufend überwachen.