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Vertrieb

Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen

Der Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen wird aus folgenden Gründen in die Selbstregulierung eingebunden:

  • als direkte Schnittstelle zum Kunden trägt er besonders grosse Verantwortung, insbesondere Informationspflichten
  • die Unterstellung unter Aufsichtsbehörden kann von Vertriebsträger zu Vertriebsträger variieren, so dass auf dieser Basis kein einheitliches Regime gegeben ist

Die Richtlinien für den Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen fordern im Wesentlichen von den Anbietern in- und ausländischer kollektiver Kapitalanlagen in der Schweiz eine

  • sorgfältige Auswahl der Vertriebsträger sowie
  • eine systematisierte Zusammenarbeit und Überwachung der Vertriebsträger.

Die Vertriebsträger haben im Verkehr mit den Kunden hohe professionelle Standards einzuhalten. Sie haben ihre Organisation so zu gestalten, dass sie ihnen eine dauernde Einhaltung der auf sie zutreffenden Bestimmungen (bspw. Protokollierungspflicht gemäss Art. 24 Abs. 3 KAG) ermöglicht. Auch haben die Vertriebsträger die Einhaltung der auf sie zutreffenden Bestimmungen überprüfen zu lassen.

Konzeption Abgrenzung

Vertriebsvertrag

Anbieter in- und ausländischer kollektiver Kapitalanlagen schliessen mit den Vertriebsträgern einen sog. Vertriebsvertrag ab. Dieser regelt im Wesentlichen

  • die Rechte und Pflichten der Parteien
  • die Kompetenz des Vertriebsträgers zur Ernennung weiterer Vertriebsträger resp. "Untervertriebsträger"
  • die Vergütungen.

Sodann verpflichtet der Vertriebsvertrag die Vertriebsträger dazu, die auf sie zutreffenden Bestimmungen dauernd einzuhalten und dies überprüfen zu lassen.

Verfügbare Dokumente

Verfügbare Musterdokumente (für Mitglieder gratis)

SFAMA auslPRO_d_Musteranhang_150305

Verkaufsprospekt einer ausländischen kollektiven Kapitalanlage: Musteranhang "Informationen für Anleger in der Schweiz" - 5. März 2015

SFAMA FE MP QA_d_Musterprotokoll_131218

Musterprotokoll für qualifizierte Anleger gemäss Art. 10 Abs. 3 Bst. c und d KAG (Protokollierungspflicht nach Art. 24 Abs. 3 KAG)  - 18. Dezember 2013