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Selbstregulierung & Musterdokumente

Selbstregulierung

Hintergrund

Drei Gründe haben dazu geführt, dass die SFAMA die Initiative zur Selbstregulierung ergriffen hat:

  • Das Kollektivanlagengesetz (vgl. Kapitel "Regulierung & Steuern") ist als Rahmengesetz konzipiert, das zwar durch Verordnungen präzisiert wird, aber bewusst erheblichen Spielraum für die Selbstregulierung lässt. Diese garantiert eine einheitliche Umsetzung und trägt damit massgeblich zum Anlegerschutz und zur Rechtssicherheit für die Fondswirtschaft bei.
  • Die Popularisierung von kollektiven Kapitalanlagen hat zu einem rapiden Wachstum geführt. Das Produkteangebot ist massiv gewachsen und neue Vertriebsformen haben sich etabliert. Zudem ist das Kollektivanlagengesetz kein reines Produktegesetz mehr, sondern reguliert darüberhinaus die Tätigkeit gewisser Asset Manager. Die SFAMA will auch hier ihren Beitrag zur Selbstregulierung leisten.
  • Kollektive Kapitalanlagen als Schlüsselprodukte für Banken, Versicherungen und unabhängige Vermögensverwalter tragen wesentlich zum guten Image des gesamten Finanzplatzes Schweiz bei. Es ist ein zentrales Anliegen der SFAMA, dass die Integrität und das Ansehen des schweizerischen Fondsmarktes auch in Zukunft erhalten bleiben. Die Selbstregulierung unterstreicht diese Absicht.

Zielsetzungen

Die Selbstregulierung hat zum Ziel:

  • das Ansehen der schweizerischen Fondswirtschaft im In- und Ausland zu wahren und zu fördern,
  • einen hohen Qualitätsstandard des Produkte- und Dienstleistungsangebots am schweizerischen Fondsmarkt sicherzustellen und
  • eine grösstmögliche Transparenz der am schweizerischen Markt angebotenen kollektiven Kapitalanlagen zu gewährleisten.

Kunden, die in der Schweiz genehmigte kollektive Kapitalanlagen erwerben, sollen sich darauf verlassen können, dass diese eine hohe Qualität aufweisen sowie auf professionelle und objektive Weise angeboten werden.

Anerkennung als Mindeststandard

Die Aufsichtsbehörde hat die Selbstregulierung der SFAMA als Mindeststandard anerkannt. Die Selbstregulierung gilt differenziert für die Bewilligungsträger nach Kollektivanlagengesetz.

Die Aufsichtsbehörde lässt die Einhaltung der auf die betroffenen Institute zutreffenden Bestimmungen durch ihre Revisionsstelle überprüfen.

Selbstregulierung, Musterdokumente

Die Selbstregulierung der SFAMA umfasst

  • Die "Verhaltensregeln für die schweizerische Fondswirtschaft" als Dach und eigentliches Kernstück der Selbstregulierung sowie
  • Ergänzende Richtlinien für einzelne klar abgegrenzte Funktionen. 
  • Musterdokumente für die Bereiche Verwaltung und Vertrieb kollektiver Kapitalanlagen.

Darüberhinaus erlässt die SFAMA im Bereich der freien Selbstregulierung Fachempfehlungen, Fachinformationen, Leitfäden und Checklisten.

Musterdokumente

Die SFAMA stellt der Fondsindustrie diverse Musterdokumente für kollektive Kapitalanlagen zur Verfügung.

Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht FINMA hat die Musterdokumente zustimmend zur Kenntnis genommen. Sodann stimmte die Eidgenössische Steuerverwaltung (ESTV) den Formulierungsvorschlägen zu den relevanten Steuervorschriften zu.

Es handelt sich um Formulierungsvorschläge. Es steht jeder Fondsleitung frei, weiterführende oder gar abweichende Formulierungen zu wählen. Im Hinblick auf eine möglichst hohe Effizienz empfehlen jedoch FINMA und SFAMA, die Mustertexte so weit wie möglich zu übernehmen.

Fazit

Die Selbstregulierung soll nach dem Willen der SFAMA die faire Vertretung der Anlegerinteressen sicherstellen, die Anwendung international anerkannter Standards fördern und unseriöse Praktiken in Angebot und Vertrieb von kollektiven Kapitalanlagen abwenden.

Die SFAMA unterstützt ihre Mitglieder aktiv bei der Umsetzung der Selbstregulierung.

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